Freelance Partner – klare Kante gegen Diskriminierung

01.02.2019 Kategorien: Für Freelancer, Für Unternehmen, Was passiert bei uns

Ein Rechtsruck erfasst Europa. In einigen Nachbarländern stellen die Rechtspopulisten sogar die Regierung und in der Bundesrepublik etabliert sich ein Klima, das es in dieser Form bisher noch nicht gegeben hat. Nationalsozialistisches Gedankengut wird teilweise wieder salonfähig und artet in Ausschreitungen wie in Chemnitz aus (1).

Erst kürzlich ist die Erklärung der Menschenrechte 70 Jahre alt geworden und doch scheint es, als stünde es um die Menschenrechte heute so schlecht wie selten zuvor (2). Wir beobachten diese Entwicklung mit Sorge. Die alarmierenden Ereignisse im Jahr 2018 veranlassen uns bei Freelance Partner, eine klare Stellung zu beziehen, obwohl wir uns grundsätzlich unpolitisch verhalten. Die Situation ist gravierend und eine eindeutige Position zwingend notwendig.

Der zunehmende Rechtspopulismus in Deutschland ist für uns jedoch nicht der einzige Punkt zur Sorge. Dimensionen von Diskriminierung sind vielfältig und Benachteiligungen auf Grund von Geschlecht, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit oder Herkunft in Deutschland oftmals leider Alltagserfahrung (3). Mangelnde Gleichberechtigung zeigt sich vor allem häufig am Arbeitsplatz. In kaum einem anderen Land ist die Gender Pay Gap zwischen Männern und Frauen so groß wie in Deutschland (4) und mittelbare Formen der Ausgrenzung– wie das Ausschließen von Bewerberinnen und Bewerbern anderer Muttersprachen im Prozess der Stellenbesetzung (5) – sind leider keine Einzelfälle. Der Handlungsbedarf ist aus unserer Sicht enorm.

Freelance Partner ist ein weltoffenes Unternehmen. Entsprechend stellen wir uns klar gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie bzw. jegliche Form von Diskriminierung. Schließlich arbeiten wir allein auf Seite unser Kandidat*innen mit über 6.000 freiberuflichen Fach- und Führungskräften zusammen. Das bedeutet eine bunte Vielfalt an Erfahrungsschätzen, fachlichen Kompetenzen, persönlichen Stärken sowie individuellen Interessensbereichen, die für uns persönlich, wie auch beruflich indiskutabel positiv konnotiert sind. Andersartigkeit wird bei uns nicht nur toleriert, sondern explizit befürwortet. Respekt ist schließlich ein elementares Grundprinzip für uns. Darüber hinaus und neben den Prinzipien des „ehrbaren Kaufmanns“ stehen wir unbedingt zu Offenheit, Vertrauen und Fairness im Umgang mit unseren Mitmenschen. Ausgrenzung und Radikalisierung sind für uns ein schwerwiegendes Problem.

 

Unterzeichnet vom gesamten Team von Freelance Partner:

UnterschriftenTeamFreelancePartner

 

(1) https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-12/ostdeutschland-entwicklung-2019-pegida-chemnitz-afd-landtagswahlen (2) https://www.sueddeutsche.de/politik/menschenrechte-jubilaeum-1.4243366 (3) https://www.aktiv-gegen-diskriminierung.de/grundlagen/ (4) https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-01/gleichstellung-chancengleichheit-gleichberechtigung-diskurs-gender-gap (5) https://www.aktiv-gegen-diskriminierung.de/grundlagen/

Literatur:
Deutsches Institut für Menschenrechte: „Aktiv gegen Diskriminierung: Grundlagen-Begriffsbestimmungen“ in: https://www.aktiv-gegen-diskriminierung.de/grundlagen/ [2019], zuletzt geprüft: 20. Januar 2019, 19:14
Fratzscher, M.: „Freiheit und Gleichheit“ in: https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-01/gleichstellung-chancengleichheit-gleichberechtigung-diskurs-gender-gap [11. Januar 2019], zuletzt geprüft: 20. Januar 2019, 19:23
Hensel, J.: „Selten zuvor wurde so viel über die Zukunft entschieden“ in: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-12/ostdeutschland-entwicklung-2019-pegida-chemnitz-afd-landtagswahlen [01. Januar 2019], zuletzt geprüft: 15. Januar 2019, 12:21
Prantl, H.: „Exodus der Menschlichkeit“ in: https://www.sueddeutsche.de/politik/menschenrechte-jubilaeum-1.4243366 [09. Dezember 2018], zuletzt geprüft: 15. Januar 2019, 13:11