Unsere Zusammenarbeit mit JOBLINGE

Was bei uns passiert

Neben unserer Unterstützung einiger bereits bestehender sozialer Projekte, wollten wir uns zudem nachhaltig engagieren. Bei unserer Suche stießen wir auf das JOBLINGE Kompass Programm.

JOBLINGE?

JOBLINGE hilft jungen Menschen, die aus eigener Kraft keine Ausbildung oder Arbeit finden. Zudem werden gezielt junge Geflüchtete zwischen 18 und 25 Jahren unterstützt. Hierzu bündelt JOBLINGE die Kompetenzen aus Wirtschaft, Staat und Zivilgesellschaft und schafft so eine Basis für eine koordinierte Zusammenarbeit.

WIE UNTERSTÜTZEN WIR JOBLINGE?

Wir haben uns entschieden, einerseits regelmäßige Workshops zum Thema Bewerbung zu veranstalten. Andererseits möchten wir auch die Teilnehmenden mit einem Mentoring-Programm ganz gezielt in ihrer individuellen Berufsfindung unterstützen.

UNSER ERSTER WORKSHOP

Ende November fand endlich unser erster Workshop mit fünf jungen Geflüchteten statt. Zu Beginn des Workshops haben wir uns mit den Teilnehmenden über ihre schulische und berufliche Vorbildung unterhalten und uns über den deutschen Arbeitsmarkt ausgetauscht.

Anschließend ging es in individuellen Coachings um die Gestaltung von Lebensläufen, Bewerbungsschreiben und das weite Feld der Vorstellungsgespräche. Neben den klassischen Fragen, was ein überzeugender Lebenslauf und ein dazugehöriges Anschreiben beinhalten und wie diese idealerweise aufgebaut werden, ging es unter anderen auch um das Thema Dress-Code und generelle Stolpersteine im Bewerbungsprozess. Auch Themen, die gerade geflüchtete Menschen betreffen, haben wir vertiefend besprochen. Uns erstaunte wiederum, in welch kurzer Zeit die Teilnehmenden Deutsch gelernt haben. Auch deren Dankbarkeit, Demut und Engagement sich schnellstmöglich über einen Beruf zu integrieren, beeindruckte uns sehr.

PROBLEME UND BEFÜRCHTUNGEN DER TEILNEHMENDEN

Wir sprachen gemeinsam über die nach wie vor bestehende Sprachbarriere, kulturelle Unterschiede in der Arbeitswelt und am Arbeitsplatz und darüber, welche Probleme bisher aufgetreten sind. So teilten die fünf Teilnehmenden die Sorge, dass Sie keinen Arbeitsplatz finden würden oder dafür sehr lange Zeit benötigen, weil Arbeitgeber möglicherweise denken könnten, dass sie über keine Arbeitserlaubnis verfügen bzw. der ganze Einstellungsprozess sich als sehr kompliziert gestalten könnte. Auch die Anerkennung von bereits erworbenen Ausbildungen oder Studiengängen in den Heimatländern der Teilnehmenden gestaltet sich schwierig und langwierig und erschwert wiederum die Arbeitssuche.

WIE GEHT’S WEITER?

Wir möchten diesen Workshops sehr gerne regelmäßig veranstalten, da nicht zuletzt auch wir Kraft aus der gemeinsamen Arbeit zogen haben. Darüber hinaus werden wir einige Teilnehmenden durch individuelles Coaching langfristig auf Ihren Weg in die Arbeitswelt gerne begleiten.