So überzeugen Freelancer im Vorstellungsgespräch

06.10.2017 Kategorien: Für Freelancer, Unkategorisiert

Sie haben sich auf ein Projekt beworben und wurden zum Vorstellungsgespräch eingeladen? Herzlichen Glückwunsch! Damit es tatsächlich mit dem Auftrag klappt, sollte sie sich gründlich auf das Gespräch vorbereiten.

Das Bewerbungsgespräch als Freelancer unterscheidet sich in nur in einigen Punkten von einem Bewerbungsgespräch für eine Festanstellung.

Soft Skills versus Qualifikationen

So sind Ihre Soft Skills selbstverständlich wichtig, allerdings liegt das Hauptaugenmerk auf Ihren Qualifikationen. Als Freelancer springen Sie ins kalte Wasser und haben nur eine geringe Eingewöhnungsphase. Ihrem zukünftigen Auftraggeber ist es darum in erster Linie wichtig, dass Sie die Anforderungen nahezu zu 100 Prozent erfüllen. Gehen Sie daher Ihre Projektliste vorab nochmal durch, um Projekte herauszufiltern, welche die geforderten Kenntnisse und Erfahrungen unterstreichen.

Kleider machen Leute

Die Wahl der richtigen Kleidung ist gar nicht so einfach. Einerseits muss sie für die Position und die Branche angemessen sein, zum anderen sollte man sich in seiner Kleidung auch wohlfühlen. Also informieren Sie sich vorweg über den Dresscode, damit sie weder zu over- noch underdressed zum Gespräch erscheinen.

Rückfragen stellen

Meist wird man am Ende eines Vorstellungsgesprächs gefragt, ob man selbst noch Fragen hat. Nutzen Sie diese einmalige Chance, um mehr über das Unternehmen, Ihren Auftraggeber und zukünftige Arbeitskollegen zu erfahren.

Zum anderen zeigen Sie dem Unternehmen, dass Sie wirklich interessiert an diesem Projekt sind und sich gut auf das Gespräch vorbereitet haben. Darum ist es sinnvoll sich vorab schon mögliche Frage zu überlegen. Achten Sie allerdings darauf, keine Fragen zu stellen, die bereits im Laufe des Gesprächs beantwortet wurden.

So können Sie zum Beispiel fragen:

„Wie ist die aktuelle Situation im Team?“

„Warum möchten Sie jetzt gerade mit einem Freelancer zusammenarbeiten?“

„Wo möchte das Team perspektivisch in den nächsten Wochen / Monaten hin?“

Denn wer fragt, führt das Gespräch. Und vergessen Sie nie, es handelt sich um ein beidseitiges Vorstellungsgespräch. Nicht nur, das Unternehmen möchte herausfinden, ob es mit Ihnen zusammenarbeiten möchten, sondern auch Sie möchten herauszufinden, ob Sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können.